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Sechster Spieltag der Saison 2025/26

Acht freundliche Herren aus dem bekannten Schach-Höhentrainingslager Conweiler saßen den Spielern unserer ersten Mannschaft im heimischen Kulturtreff gegenüber. Die Wertungszahlen ließen einen spannenden Spieltag erwarten und so kam es auch. Nach einem unspektakulären Remis des Berichterstatters und einer Niederlage an Brett sechs lagen die Gäste vorn, doch Werner verstand es geschickt, den Schwerfigurenangriff seines Spielpartners zu kontern - Ausgleich. Mit unwiderstehlichem Druckspiel brachte Ulrich uns kurz darauf erstmals in Führung. Rolf rückte dem gegnerischen Monarchen mit einem mutigen Doppelopfer zu Leibe, aber dieser verwandelte sich kurzerhand in einen „Kömble auf der Flucht“, entging auf der anderen Brettseite tatsächlich auch dem Matt, jedoch nicht dem Dauerschach – Remis!
Die Vorentscheidung fiel, als der erneut bärenstarke Clemens seinen Gegner und dessen bedauernswerten Läufer förmlich erdrückte. Den Gästen gelang noch ein Erfolg an Brett vier, aber zu diesem Zeitpunkt stand Thomas am Spitzenbrett bereits auf Gewinn und sorgte mit einer kleinen, aber feinen „kapfablanca’schen“ Kombination für den 5:3 Endstand.
Auf Platz zwei liegend können wir dem in vier Wochen anstehenden Gastspiel in Bad Herrenalb sehr entspannt entgegensehen.

Die Tabellenführung erobert und den Aufstieg vor Augen hat die zweite Mannschaft nach dem ungefährdeten 4,5:1,5 Erfolg gegen KSF 7. Yilin nach langem Kampf am ersten und Guido sehr schnell am vierten Brett gewannen ihre Spiele. Drei Remisen von Florian, Bernd A. und Viktor E. sowie der uns aufgrund gegnerischer Unterzahl in den Schoß gepurzelte Punkt führten zum genannten Endstand. In vier Wochen treffen wir auf die achte Mannschaft des KSF und es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn dabei noch etwas anbrennen sollte. Andererseits lauern im Schach manchmal viele Teufel, sodass Konzentration und Geduld nochmals aufgebracht werden müssen.

Auf verlorenem Posten und in Unterzahl kämpften unsere drei von der dritten Mannschaft in Karlsruhe gegen Team vier des SC ubu. Da war ganz und gar nichts zu machen und so setzte es eine deutliche 0:4 Niederlage. Das letzte Spiel der Runde bestreiten wir zu Hause, wo uns das für die Klasse viel zu starke Team des neugegründeten Vereins aus Bulach beehren und möglicherweise auch belehren wird. Aber genau darum geht es ja in der C-Klasse: Erfahrungen sammeln, lernen, besser werden – mit kleinen, aber nachhaltigen Schritten.